10 Tage gemeinsam in OST und WEST
+ 72 Tage Recherche im WWW
= 19 min „DER WEG IN DIE
FREIHEIT"
Eine Spurensuche von Schülerinnen und Schülern aus Thüringen und Niedersachsen unter dem Arbeitstitel „Von der Wende bewegt".
Die Teilnehmenden beschreiben ihren Film als ein Werk über
„das Leben in der ehemaligen DDR, Diskriminierung und Verstoßung. Verfolgung und Widerstand, den Fall der Mauer, die Wiedervereinigung Deutschlands und die Frage nach Wahrheit und Freiheit."
Der Film ist entstanden im Projekt „Blended Learning DDR: Von der Wende bewegt" des Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) als Kooperationsprojekt der Jugendbildungsstätte Hütten und des ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V. in Hüll.
Am 14.12.2009 brachen wir mit 14 Schülerinnen und
Schülern der Jahrgänge 9 und 10 mit der Bahn in Richtung des kleinen
Ortes Hütten in Thüringen auf, um einen Dokumentarfilm über die Zeit der
Wende und das Leben in der DDR zu drehen. Begleitet wurden wir von Herrn
von Garrel. Dort trafen wir nach einer langen Zugfahrt in der Nähe von
Jena ein.Vom Bahnhof aus ging es anschließend noch ca. 10
Minuten mit dem Auto in unsere Herberge, die
Später am Nachmittag begannen wir mit der
Themenarbeit im Bereich Geschichte der DDR, um alle Teilnehmer auf den
gleichen Wissensstand zu bringen. Danach ging es zum Abendessen, was
einigen Teilnehmern im Verlauf der folgenden fünf Tage schwer zu
schaffen machte, da es zwar lecker war, es aber nur fleischfreie,
vegetarische Mahlzeiten gab.Während der verbleibenden Tage wurde sowohl die
Arbeit mit der Kamera geübt als auch Interview-Techniken erlernt und
verbessert. Die Abende wurden entweder zur freien Gestaltung,
Kommunikation Ost-West oder zu gemeinsamen DVD-Abenden genutzt, wobei
sowohl Dokumentationen (z.B. „Das Wunder von Leipzig“) als auch
Spielfilme (z.B. „Das Leben der anderen“) auf dem Programm standen.Zu den Höhepunkten der Woche zählten sowohl die
Studiointerviews mit geladenen Zeitzeugen aus der Zeit des Widerstands
als auch der Besuch der Stadt Gera, bei dem wir mit einer Kamera
“bewaffnet” auf Passanten zugingen, um diesen nach Möglichkeit einige
Antworten zum Thema „Leben in der DDR“ zu entlocken. Dies erwies sich
bei Temperaturen um die 0 Grad als schwierig, war aber letztlich,
aufgrund der erlernten Interviewtechniken, von Erfolg gekrönt. Zu den
weiteren Aktivitäten in der Stadt zählte der Besuch des ehemaligen
Stasi-Archivs, wo wir die Möglichkeit bekamen in einige Akten
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